Geschichte

Geschichte des TZU

 
 

Am ehemaligen Stahlstandort Oberhausen im Bereich der Bundesautobahn A 42/ A 3 / A 2 sowie an der Trasse des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher standen ab Ende 1980 der Stadt Oberhausen ca. 1,3 Mio. qm Industrie- und Gewerbeflächen zur Vermarktung zur Verfügung.In der Stadt entstand eine Vision: das Projekt NEUE MITTE OBERHAUSEN.

Die NEUE MITTE OBERHAUSEN sollte den nötigen Strukturwandel einleiten helfen, um die am Stahlstandort verlorengegangenen Arbeitsplätze zurückzugewinnen. Neben der Ansiedlung von neuen mittelständischen Unternehmen sollten auch architektonische und technologisch neue, richtungsweisende Meilensteine gesetzt werden.

Im Rahmen dieser Überlegungen wurde auch die Grundidee von einem TECHNOLOGIEZENTRUM entwickelt, das rund um das ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Werksgasthaus an der Essener Straße entstehen sollte.

Für diesen Zweck standen der damaligen Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGO, heute "Technologiezentrum Umweltschutz Management GmbH", ca. 50.000 qm Grundstücksfläche zur Verfügung. Mit der Realisierung des TECHNOLOGIEZENTRUMs UMWELTSCHUTZ wurde im Jahre 1991 begonnen.

Entstehung:

Im Jahr 1991 kam es zur europaweiten Auslobung eines Architekten-Wettbewerbs für die Realisierung des Technologiezentrums Umweltschutz. Am Wettbewerb beteiligten sich acht namhafte europäische Architekten und Gruppen. Die Jury unter fachlicher Begleitung der IBA Internationale Bau-Ausstellung Emscherpark entschied sich für das Konzept der Architekten Reichen et Robert, Paris, und Uli Dratz, Oberhausen. Die Architekten gründeten dann die ARGE Technologiezentrum Umweltschutz.

Der Anfang: TZU I + II

Ende 1991 erhielt die Stadt Oberhausen "grünes Licht" vom Wirtschaftsministerium NRW, sowohl das Technologiezentrum Umweltschutz (Sanierung und Umbau des ehemaligen Werksgasthauses (TZU I) als auch den geplanten Neubau (TZU II)) in die Tat umzusetzen. Das Bauvolumen betrug für beide Bauprojekte ca. 38,5 Mio. DM, wovon das Land und die Europäische Union ca. 80% Fördermittel zur Verfügung stellten. Die Baumaßnahmen wurden ca. im November 1991 begonnen und Anfang 1993 abgeschlossen.

Mit der Fertigstellung wurden im TZU I ca. 2.800 qm vermietbare Bürofläche realisiert. Weiterhin wurde das TZU I (Werksgasthaus) im Rahmen des Denkmalschutzes auch für öffentliche Veranstaltungen (Tagungen und Konferenzen) zur Verfügung gestellt. So entstand im TZU I ein Veranstaltungs- und Kongreßzentrum mit ca. 1.200 qm Nutzflächen.

Das TZU II (Neubau) steht in distanzvoller Weise bogenförmig um das TZU I (Werksgasthaus) und hebt sich durch seine eigenwillige architektonische Bauweise vom TZU I ab, wobei Baumaterialien und architektonische Details in beiden Häusern gleich sind. TZU II wurde in modularer 2-geschossiger Bauweise gebaut und umfaßt eine Nutzfläche von 3.800 qm Bürofläche sowie eine Tiefgarage für ca. 70 Fahrzeuge.

Der Abschluß: TZU IV

Im Jahre 1994 begann die Technologiezentrum Umweltschutz Management GmbH mit der Planung der 4. Baustufe (TZU IV). Das Projekt TZU IV wurde auf das noch zur Verfügung stehende Grundstück von 11.000 qm geplant mit einer Gesamtnutzfläche für die Vermietung von ca. 7.500 qm Büro- und Technikflächen. Baubeginn für das TZU IV war Frühjahr 1996. Die ersten Mieter zogen am 1.7.1997 ein.

Mit dem TZU IV wurden auch neue konzeptionelle Überlegungen und weitere Ansiedlungsschwerpunkte realisiert. Hierzu gehören u.a. die Bereiche Telekommunikaton, Multi-Media, Local Area Netzwerk-Technologien (LAN), System- und Komponentenanbieter und -entwickler, Spezialsoftware-Enwicklungen bis hin zur digitalen Anwendung im Bereich Werbung und Publikation. Die Vermarktung des Gewerbegebietes am Technologiezentrum lief äußerst gut an, so daß auch die Zukunftsperspektiven für die Ansiedlung weiterer Betriebe für das Technologiezentrum günstig sind.